EPSON — Mehr als nur Dru­cker und Kopierer

Die Sei­ko Epson K.K. ist ein japa­ni­sches Unter­neh­men, das im Sek­tor der bild­ver­ar­bei­ten­den Tech­no­lo­gie tätig ist. Es zählt welt­weit zu den größ­ten Her­stel­lern von Dru­ckern, Scan­nern, digi­ta­len Foto­ap­pa­ra­ten, inte­grier­ten Schalt­krei­sen, Pro­jek­to­ren, Regis­trier­kas­sen, Indus­trie­ro­bo­tern und LCD-Kom­po­nen­ten. Welt­weit beschäf­tigt Epson 81.000 Mitarbeiter.

Grün­dung 

Epson (spä­ter Epson Cor­po­ra­ti­on)  wur­de 1961 unter dem Namen Shin­s­hu Sei­ki Co. Ltd gegrün­det. Geschäfts­ziel war die Her­stel­lung von Tei­len für Prä­zi­si­ons­uh­ren der Suwa Sei­kō­sha Co. Ltd..  Suwa Sei­ko­sha stell­te die Quarz Zeit­mes­ser Uhren für die Olym­pi­schen Som­mer­spie­le 1964 in Tokio her. Zur Dar­stel­lung der Ergeb­nis­se, benö­tig­te man Dru­cker für die Ergeb­nis­se. Dies war der Beginn der Pro­duk­ti­on von Dru­ckern durch die Shin­s­hu Sei­ki Co. Die Epson Deutsch­land GmbH wur­de 1979 als Toch­ter der japa­ni­schen SEI­KO EPSON COR­PO­RA­TI­ON gegrün­det. Der Fir­men­sitz ist Meer­busch. 

Geschich­te 

Im Sep­tem­ber 1968 stell­te das Unter­neh­men den welt­weit ers­ten digi­ta­len Kleinst­dru­cker der Welt her, das Modell EP-101. Er wur­de schon bald in vie­le Tisch­rech­ner ein­ge­baut. Ein Jahr spä­ter folg­te die ers­te ana­lo­ge Quarz­uhr. Im Juni 1975 wur­de das Nach­fol­ge­mo­dell des EP-101 als „Son of EP-101“ (Sohn des EP-101) vor­ge­stellt. Aus die­sem Namen lei­tet sich bald die Mar­ke „Epson“ ab.  Im April 1975 wur­de die US-ame­ri­ka­ni­sche Toch­ter­ge­sell­schaft Epson Ame­ri­ca, Inc. gegrün­det, vier Jah­re spä­ter folg­te auch die deut­sche Epson Deutsch­land GmbH.  

Im Lau­fe der 70er Jah­re kamen ers­te Nadel­dru­cker auf den Markt. Im Novem­ber 1985 fusio­nier­ten die Suwa Sei­ko­sha Co., Ltd. und die Epson Cor­po­ra­ti­on zur Sei­ko Epson Cor­po­ra­ti­on. 

In den 80iger Jah­re trieb das Unter­neh­men die tech­ni­sche Ent­wick­lung wei­ter vor­an, sowohl in der Com­pu­ter­tech­no­lo­gie als auch in der LCD-Ent­wick­lung. So wur­de 1988 der ers­te 48-Nadel-Dru­cker (TLQ-4800) vor­ge­stellt. Im Jahr 1990 eröff­ne­te man den Euro­pa­haupt­sitz Epson Euro­pe B.V. in Ams­ter­dam. 1994 erschien der ers­te Farb-Tin­ten­strahl­dru­cker mit einer Auf­lö­sung von 720 dpi (Epson Stylus Color) und auch der ers­te DIN A3 Tin­ten­strahl­dru­cker kam auf den Markt. Es folg­ten zahl­rei­che Inno­va­tio­nen im Bereich der Foto­dru­cker­tech­no­lo­gie. So war 1998 der ers­te Hybrid­dru­cker TM-H5000 mit schnel­ler und lei­ser Druck- und Kopier­funk­ti­on erhält­lich. 2004 wur­de die ers­te digi­ta­le Mess­su­cher­ka­me­ra (Epson R‑D1) und der ers­te mobi­le Foto­dru­cker (EPSON Pic­tu­re­Ma­te) vor­ge­stellt. 

Ein wei­te­rer Mei­len­stein war im Jahr 2011 die Ent­wick­lung des inno­va­ti­ve IST, des ers­ten Dru­ckers ohne Tin­ten­pa­tro­nen und mit ein­ge­bau­tem Tank­sys­tem.  

Das Markt­seg­ment der Pro­jek­to­ren für geschäft­li­che Zwe­cke wur­de zu einem wei­te­ren fes­ten Geschäfts­zweig ent­wi­ckelt. Das The­ma Nach­hal­tig­keit und Recy­cling rück­te mehr und mehr in den Focus, so dass  Epson 2015 mit Paper­Lab, die welt­weit ers­te Papier-Recy­cling­ma­schi­ne vor­stell­te. Die­se macht es mög­lich aus bedruck­tem Alt­pa­pier neu­es Papier zu pro­du­zie­ren.  

Geschäfts­be­rei­che 

Epson ist den meis­ten Anwen­dern als Her­stel­ler von Büro­tech­nik bekannt. Zum Port­fo­lio gehö­ren Dru­cker wie Tin­ten­strahl­dru­cker aber auch Laser­dru­cker, Groß­for­mat­dru­cker /Plotter, Nadel­dru­cker, Scan­ner und Beschrif­tungs­ge­rä­te. Das Haupt­au­gen­merk von Epson liegt auf Tin­ten­strahl­dru­ckern und dem­entspre­chend beim Ver­brauchs­ma­te­ri­al Tin­te. Ergän­zend bie­tet das Unter­neh­men Busi­ness Druck­lö­sun­gen an, die genau auf die Büro­um­ge­bung der Kun­den abge­stimmt sind. Im Zuge der Ent­wick­lung von Recy­cling­mög­lich­kei­ten hat das Unter­neh­men mit Paper­Lab eine Papier­re­cy­cling­ma­sch­ni­ne für das Büro ent­wi­ckelt, die aus Alt­pa­pier neu­es Papier her­stellt. 

Der Tech­no­lo­gie­kon­zern ver­eint jedoch wei­te­re Pro­duk­te der bild­ge­ben­den Indus­trie unter sei­nem Dach. Dazu gehö­ren Pro­jek­to­ren für geschäft­li­che Zwe­cke und den Frei­zeit­be­reich und Doku­men­ten­ka­me­ras (Visua­li­zer). Für den Indus­trie­sek­tor bie­tet Epson Robo­ter­tech­no­lo­gie und Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen an. 

Sogar Smart­glas­ses, spe­zi­ell ent­wi­ckel­te smar­te Mul­ti­me­dia­b­ril­len wer­den ange­bo­ten. 

Das Unter­neh­men zählt mitt­ler­wei­le zu den drei größ­ten Unter­neh­men der Dru­cker­bran­che und ist einer der wich­tigs­ten Her­stel­ler von Druck­köp­fen. Ein breit­ge­fä­cher­tes Port­fo­lio und sei­ne inno­va­ti­ven Pro­duk­te haben Epson zu einem der größ­ten Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men welt­weit gemacht. 

Full-Ser­vice Lösun­gen von EPSON

Ergän­zend wer­den Office Lösun­gen ange­bo­ten, wie Mana­ged Print Ser­vices (MPS) Die MPS-Lösun­gen sind nichts ande­res als Rund­um-sorg­los-Pake­te. Dru­cker und Kopie­rer wer­den zur Mie­te oder zum Lea­sing auf­ge­stellt. Anhand des Druck- und Kopier­vo­lu­mens wer­den die Leis­tun­gen für das Gerät, die Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en (Toner, Trom­mel etc.), den tech­ni­schen Ser­vice, sowie die Ersatz- und Ver­schleiß­tei­le über eine monat­li­che Pau­scha­le abgedeckt.

Nach­hal­tig­keit 

Größ­ten Wert wird auf Umwelt­schutz und Nach­hal­tig­keit gelegt. Der Leit­spruch in Bezug auf Nach­hal­tig­keit ist „Bes­se­re Pro­duk­te für eine bes­se­re Zukunft“. Dabei steht der Lebens­zy­klus der Pro­duk­te von der ers­ten Ent­wick­lung bis zum Recy­cling im Mit­tel­punkt.  

Umwelt­freund­li­che Pro­duk­ti­on bei der Her­stel­lung der Pro­duk­te zur  Ver­mei­dung von Emis­sio­nen und Ver­hin­de­rung von Erd­er­wär­mung wur­de sich auf die Fah­ne geschrie­ben. Dabei wird auf umwelt­freund­li­che Tech­no­lo­gien gesetzt. Das Unter­neh­men ist bestrebt umwelt­freund­li­che Pro­duk­te her­zu­stel­len, die z.B. Strom spa­ren und wenig Emis­sio­nen her­vor­brin­gen. Eine wei­te­re wich­ti­ge Säu­le zur Umset­zung der Zie­le ist das Pro­dukt­re­cy­cling. Um Umwelt­res­sour­cen zu scho­nen und Abfall zu redu­zie­ren wer­den Pro­duk­te und Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en gesam­melt und recycelt.

Quel­len: EPSON, Wiki­pe­dia, Internetrecherche

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