Sie möch­ten einen Plot­ter kau­fen? Wir geben Ihnen nütz­li­che Tipps!

Auch wenn Unter­neh­men ihre gro­ßen Zeich­nun­gen, Plä­ne, Bil­der, etc. (z.B. DIN A1 oder DIN A0) extern ver­ge­ben und durch einen Plott­ser­vice dru­cken las­sen, kau­fen Bran­chen, wie Inge­nieu­re oder Archi­tek­ten, immer noch einen Groß­for­mats­dru­cker (Plot­ter) . Der eine oder ande­re möch­te nicht auf ein eige­nes Gerät ver­zich­ten, wenn sei­ne Unter­la­gen aus Anwen­dun­gen wie z.B. Auto­CAD, COREL Draw, Pho­to­shop etc. vor­ab geplot­tet wer­den sol­len. Gera­de beim Pro­be­aus­druck bzw. Ent­wurf ist die Über­sicht ein­fach grö­ßer als auf einem Bild­schirm oder Moni­tor. Wenn Sie einen Plot­ter kau­fen möch­ten, erhal­ten Sie bei tec­to­ni­ka wert­vol­le und hilf­rei­che Tipps. Die wich­tigs­ten Tipps fin­den Sie unter ande­rem im nach­fol­gen­den Beitrag.

Branchen, wie Architekten und Ingenieure nutzen die hilfreichen Tipps und kaufen gerne beim lokalen Fachhandel.

Doch wel­cher Plot­ter soll gekauft werden?

Heut­zu­ta­ge sind die Plot­ter für die tech­ni­schen und gra­fi­schen Anwen­dun­gen opti­miert. Ein gro­ßer Unter­schied liegt u.a. in der Bestän­dig­keit der Far­ben. Wäh­rend tech­ni­sche Sys­te­me meis­tens mit was­ser­lös­li­cher Tin­te arbei­ten, Ist die Tin­te für gra­fi­sche Anwen­dun­gen pig­men­tiert und UV-Licht-bestän­di­ger. Des Wei­te­ren sind die gra­fi­schen Plot­ter von Hau­se aus schon mit einer Post­Script Vari­an­te aus­ge­stat­tet, da beim Aus­druck von Bil­der oder Fotos oft soge­nann­te Vec­tor­da­tei­en ver­ar­bei­tet werden.

Wenn Sie einen Plot­ter kau­fen, nut­zen Sie die wert­vol­len Tipps vom Fachmann

Legen Sie ihre Prio­ri­tä­ten bei einem Kauf eines Plot­ters vor­her fest. Wenn Sie mehr­mals die Papier­rol­le auf­grund von ver­schie­de­nen Papier­sor­ten wech­seln müs­sen, ist über den Ein­satz von 2 Rol­len Sys­te­men nach­zu­den­ken. Oder viel­leicht möch­ten Sie einen grö­ße­ren Farb­raum nut­zen, dann emp­fiehlt es sich ein 6 Farbpatronen‑, anstatt ein 4 Farb­pa­tro­nen­sys­tem zu ver­wen­den. Viel­leicht möch­ten Sie auch mit einem Plot­ter scan­nen. Mit einem Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rät kön­nen Sie Plä­ne oder Zeich­nun­gen ein­scan­nen, damit die­se kopiert oder archi­viert werden.

Vor­teil PostScript

Wenn Sie einen neu­en Plot­ter kau­fen, emp­feh­len wir Gerä­te mit einer Post­Script Vari­an­te zu wäh­len. Es ist zwar etwas teu­rer (ca. 1.000 — 1.500 Euro), doch das Geld ist gut inves­tiert. Sobald Sie näm­lich PDF-Doku­men­te oder Zeich­nun­gen von unbe­kann­ter Her­funkt plot­ten, kann es zu Pro­ble­men kom­men. Feh­len­de Lini­en oder Feh­ler­mel­dun­gen am Gerät sind hier kei­ne Sel­ten­heit. Das Nach­ar­bei­ten der Doku­men­te kos­tet dem Unter­neh­men wert­vol­le Zeit und somit viel Geld. Bedenkt man, dass die Gerä­te eine Stand­zeit von ca. 5–10 Jah­ren haben, betra­gen die Mehr­kos­ten monat­lich ledig­lich 15–20 Euro.

Post­Script ist nicht gleich PostScript

Einer der wich­tigs­ten Tipps beim Kauf eines Pot­ters, ist der Ein­satz von Post­script Model­len. Eini­ge Gerä­te sind zwar Post­Script-fähig, aller­dings wer­den hier nur Emu­la­tio­nen ver­wen­det. Die Gerä­te sind von der Anschaf­fung güns­ti­ger, haben aber den Nach­teil, dass teil­wei­se die Schrif­ten nicht rich­tig gela­den wer­den oder es kommt hier zu feh­ler­haf­ten Dar­stel­lun­gen. So ver­wen­det der Her­stel­ler HP bei den Desi­gn­jet Model­len aus­schließ­lich Post­Script Vari­an­ten von Ado­be. Die Lizenz­ge­büh­ren trei­ben den Gerä­te­preis aller­dings etwas nach oben. Aber die Inves­ti­ti­on macht sich schnell bezahlt, wenn Sie einen neu­en Plot­ter kaufen.

Wie hoch sind die Kos­ten beim Dru­cken / Plotten?

Wie auch bei einem „nor­ma­len“ Dru­cker oder Kopie­rer gilt auch hier die Faust­for­mel: Je klei­ner das Gerät, des­to höher die (Druck)Kosten. Grö­ße­re Gerä­te haben den Vor­teil, dass es Patro­nen mit höhe­ren Füll­men­gen gibt. Der Preis­vor­teil beim Druck pro Sei­te ist schon enorm. Teil­wei­se liegt der Preis­vor­teil bei über 50%. Wenn Sie also viel dru­cken bzw. plot­ten, wäh­len Sie bes­ser eine höhe­re Leistungsklasse.

Geld wird sprich­wört­lich weggespült

Wer­den Sie hell­hö­rig, wenn es bei Gerä­ten einen aus­wech­sel­ba­ren Tin­ten­be­häl­ter, Rest­tin­ten­be­häl­ter oder eine War­tungs­kas­set­te gibt. Das deu­tet näm­lich auf vie­le Spül- oder Rei­ni­gungs­gän­ge vom Druck­kopf her hin. Damit wird sehr viel Tin­te ver­schwen­det, um den Druck­kopf betriebs­fä­hig zu hal­ten. Ansons­ten trock­nen die Düsen vom Druck­kopf aus und ver­ur­sa­chen Strei­fen beim Dru­cken oder Plotten.

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Aus­tausch vom Druck­kopf kann teu­er werden

Ach­ten Sie unbe­dingt dar­auf, dass Sie den Druck­kopf sel­ber wech­seln kön­nen. Strei­fen­bil­dung beim Dru­cken sind bei Plot­tern eine häu­fi­ge Feh­ler­ur­sa­che. Eini­ge Sys­te­me haben einen per­ma­nen­ten Druck­kopf, der nur durch den tech­ni­schen Sup­port zu wech­seln ist. Das treibt dann die Kos­ten unnö­tig durch eine Repa­ra­tur oder War­tung in die Höhe. Set­zen Sie auf Gerä­te, wo der Druck­kopf in einer kom­plet­ten Ein­heit zu tau­schen ist. Das macht die Feh­ler­su­che bei Pro­ble­men vom Druck­bild her einfacher.

Kau­fen Sie ori­gi­na­le Tin­te vom Hersteller

Wir kön­nen nicht oft genug dar­auf hin­wei­sen, dass wir den Ein­satz von ori­gi­na­ler Tin­te emp­feh­len. Sie glau­ben ja gar nicht, was unser tech­ni­scher Sup­port alles schon erlebt hat, wenn Kun­den alter­na­ti­ve Tin­te ver­wen­det haben. Ent­we­der haben sich die Düsen der Druck­köp­fe mit Tin­te zuge­setzt oder die Patro­nen sind undicht und lau­fen aus. Eben­so sind Farb­ver­fäl­schun­gen bei den Aus­dru­cken bei der Ver­wen­dung von frem­der Tin­te kei­ne Sel­ten­heit. Für uns ist die Ver­wen­dung von „frem­der“ Tin­te unver­ständ­lich, da die Gerä­te meh­re­re tau­send Euro kos­ten und dann aber am Zube­hör gespart wird.

Papier für einen Plot­ter haben spe­zi­el­le Eigenschaften

Wie auch bei der Tin­te, emp­feh­len wir Papier vom Gerä­te­her­stel­ler zu ver­wen­den. Egal, ob sie Nor­mal­pa­pier, gestri­che­nes Papier, Foto­pa­pier o.ä. ver­wen­den, hat es den enor­men Vor­teil, dass die Qua­li­tät gleich­blei­bend ist und die Papier­sor­te für das Gerät abge­stimmt wird. Es spricht zwar nicht dage­gen, wenn Sie ande­res Papier ver­wen­den, aller­dings ist eine gleich­mä­ßi­ge Qua­li­tät nicht immer gewähr­leis­tet. Bei Nor­mal­pa­pier (zum Bei­spiel bei 80 gr. / m2 oder 90 gr. / m2) ist das noch nicht so ent­schei­dend, aller­dings bei hoch­wer­ti­gen Papier­sor­ten macht der Ein­satz vom ori­gi­na­len Papier Sinn. Ein Fehl­druck auf­grund der Qua­li­tät kann rich­tig teu­er werden.

IT-Secu­ri­ty nicht vernachlässigen

Wie auch schon mehr­fach berich­tet, wird die IT-Secu­ri­ty beim Dru­cker und Kopie­rer in den Unter­neh­men oft stief­müt­ter­lich behan­delt. Das schließt natür­lich somit auch die Plot­ter ein. Dabei ist das The­ma Sicher­heit beim Plot­ter teil­wei­se noch mehr zu beach­ten. Wir reden jetzt nicht „nur“ von Hacker­an­grif­fe, die durch Sicher­heits­lü­cken eine Tür zum Unter­neh­men öff­net, son­dern auch von pro­fes­sio­nel­ler und orga­ni­sier­ter Indus­trie­spio­na­ge. So kam es in der Ver­gan­gen­heit zu Hacker­an­grif­fe, wo Druck­auf­trä­ge abge­fan­gen und / oder umge­lei­tet wur­den. Das kos­tet dem Unter­neh­men sehr viel Geld, da eige­ne Inno­va­tio­nen und Ent­wick­lun­gen geklaut wurden.

Sicher­heits­fea­tures beach­ten, wenn Sie einen neu­en Plot­ter kaufen

Ver­wen­den Sie immer die aktu­el­le Firm­ware, da beim Update nicht nur even­tu­el­le Pro­gram­mier­feh­ler (soge­nann­te Bugs), son­dern auch Sicher­heits­lü­cken geschlos­sen wer­den. Regis­trie­ren Sie Ihr Gerät beim Her­stel­ler, damit Sie neus­te Infor­ma­tio­nen oder Updates zu dem gekauf­ten Pro­dukt erhal­ten. Bei den neus­ten Gerä­te kön­nen sie auch auto­ma­tisch ein Update vom Plot­ter sel­ber durch­füh­ren las­sen. Aller­dings wird die­se Funk­ti­on von Mit­ar­bei­tern aus der IT ger­ne aus­ge­schal­tet, um eine direk­te Kom­mu­ni­ka­ti­on nach außen hin zu unter­bin­den. Wenn Sie Plot­ter mit Fest­plat­ten kau­fen, ach­ten Sie beim Kauf unbe­dingt auf ver­schlüs­sel­te Fest­plat­ten. Die Wie­der­her­stel­lung gelösch­ter Daten wird nahe­zu unmöglich.

Dru­cken von unterwegs

Wenn Sie als Archi­tekt direk­te Ände­run­gen in einer Bau­be­spre­chung vor­neh­men und die Plä­ne neu plot­ten müs­sen, unter­stützt Sie die „Mobil Prin­ting“ Funk­ti­on. So kön­nen Sie ohne Umwe­ge die Druck­auf­trä­ge sofort plot­ten (las­sen) und / oder an die aus­füh­ren­den Unter­neh­men (z.B. Hand­wer­ker) wei­ter­lei­ten. Somit ver­lie­ren Sie nicht unnö­ti­ge Zeit für die Erstel­lung von neu­en Plä­nen. Daher soll­ten neue Gerä­te die Funk­tio­nen wie z.B. Direct-Wifi, Air­pint oder die e‑Print Funk­ti­on unterstützen.

Nut­zen Sie die Tipps und kau­fen Sie vom Fachhandel

Auch beim Auf­bau, Trans­port oder Umzug von Plot­tern gibt es eini­ges zu beach­ten. Gera­de beim Trans­port kann die Tin­te aus­lau­fen und das Gerät wird schwer beschä­digt.  Wir kön­nen natür­lich in dem Arti­kel nur im All­ge­mei­nen auf Kauf­tipps auf­merk­sam machen. Wenn Sie spe­zi­el­le Wün­sche und wei­te­re Tipps wün­schen, wen­den Sie sich bit­te an uns. Las­sen Sie sich durch uns kos­ten­los bera­ten, wenn Sie einen Plot­ter kau­fen möch­ten. Nut­zen Sie bit­te das For­mu­lar oder rufen Sie uns an. Wir freu­en uns über eine Kontaktaufnahme.

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