Sicher­heits­lü­cken: Dru­cker und Kopie­rer stel­len ein hohes Risi­ko dar

HP warnt vor Sicher­heits­lü­cken bei Dru­ckern und bit­tet die Kun­den schnellst­mög­lich ein Firm­ware Update durch­zu­füh­ren . So oder so ähn­lich lau­ten Pres­se­mel­dun­gen, wenn die Sicher­heit der Pro­duk­te nicht mehr gewähr­leis­tet ist. Aber nicht nur HP steht mit die­sen Pro­ble­men allei­ne da. Vie­le Her­stel­ler der gesam­ten Dru­cker- und Kopie­rer­bran­che (z.B. Canon, Bro­ther, Epson, Kyo­ce­ra, Koni­ca Minol­ta, Lex­mark, Ricoh etc.) kämp­fen täg­lich mit der auf­kom­men­den Gefahr aus dem Internet.

Wie läuft ein Hacker­an­griff ab?

Wird der Dru­cker oder Kopie­rer durch einen Virus oder einer schad­haf­te Soft­ware infi­ziert, ist ein schnel­les Ein­grei­fen erfor­der­lich. Ein­fa­che Angrif­fe sehen so aus, dass ledig­lich die Spra­che im Dis­play ver­stellt wird oder dass die Papier­fä­cher wie von Geis­ter­hand leer­ge­druckt sind. Sind es aber schär­fe­re und gra­vie­ren­de­re Atta­cken, ist mit ernst­haf­ten Fol­gen für ein Unter­neh­men zu rechnen.

Hor­ror­sze­na­ri­en, wie zum Bei­spiel, dass der Bar­code anders gedruckt wird, haben schwer­wie­gen­de Fol­gen. Nicht aus­zu­den­ken, wenn die Pro­duk­ti­ons­ab­läu­fe am Fließ­band mani­pu­liert wer­den oder, dass im Kran­ken­haus die Medi­ka­men­ten­aus­ga­be bewusst ver­än­dert wird. Der Krea­ti­vi­tät der Hacker sind kei­ne Gren­zen gesetzt.

Indus­trie­spio­na­ge durch Sicher­heits­lü­cken möglich

Des Wei­te­ren ist das The­ma Indus­trie­spio­na­ge ein äußerst heik­les The­ma. Nicht aus­zu­den­ken, wenn die Druck­auf­trä­ge mit tech­ni­schen Details von Inno­va­tio­nen  abge­fan­gen und wei­ter­ge­lei­tet wer­den. Für man­ches Unter­neh­men wird das häu­fig der Anfang vom Unter­gang sein.

Wer ist davon betroffen?

Kun­den, die sich nicht aus­rei­chend um die Sicher­heit küm­mern, geht es ähn­lich wie den Tie­ren einer gro­ßen Her­de. Das schwächs­te Tier wird immer geris­sen, weil es sich nicht ein­fach weh­ren kann. Dabei kann schon mit ein­fa­chen Metho­den ein ers­ter Schutz vor Hacker­an­grif­fen erzielt wer­den. Dazu aber spä­ter mehr.

Wie kann man sich vor Hacker­an­grif­fen schützen?

Der ein­fachs­te Schutz wird erzielt, wenn die Firm­ware regel­mä­ßig erneu­ert wird. Sicher­heits­lü­cken kön­nen so auf die ein­fachs­te Art und Wei­se geschlos­sen wer­den. Die Her­stel­ler aktua­li­sie­ren in regel­mä­ßi­gen Abstän­den die Firm­ware und bie­ten die­se zum Down­load an. Regis­trie­ren Sie am bes­ten Ihr Pro­dukt und las­sen Sie sich per News­let­ter vom Her­stel­ler infor­mie­ren, wenn ein neu­es Update zur Ver­fü­gung steht. Bei Bedarf wird bei den neu­en Dru­ckern auto­ma­tisch die neus­te Firm­ware auf­ge­spielt. Dazu ist es aller­dings erfor­der­lich, dass die Gerä­te im Netz­werk ange­schlos­sen sind und ent­spre­chen­de Ein­stel­lun­gen am Gerät vor­ge­nom­men wer­den. Bei einer gro­ßen Dru­cker­flot­te emp­fiehlt sich der Ein­satz einer Manage­ment­soft­ware. So kön­nen Sie bequem die Firm­ware zen­tral auf allen Gerä­ten aktualisieren.

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Nicht nur Dru­cker und Kopie­rer haben Sicherheitslücken

Immer wie­der sto­ßen wir auf Sicher­heits­lü­cken, die auch inner­halb eines Unter­neh­mens statt­fin­den. Gera­de in öffent­li­chen Berei­chen (zum Bei­spiel Behör­den, Arzt­pra­xen) erle­ben wir, wie fahr­läs­sig mit der Unter­neh­mens­si­cher­heit umge­gan­gen wird. In den Papier­aus­ga­ben lie­gen oft­mals daten­ge­schütz­te Doku­men­te, die wirk­lich nicht für jeden bestimmt sind. (Die DSGVO lässt hier freund­lich grü­ßen!) Des Wei­te­ren sind die USB-Anschlüs­se an den Dru­ckern oder Kopie­rern nicht gesperrt. So erhält jeder die Mög­lich­keit, eine schad­haf­te Soft­ware auf das Gerät auf­zu­spie­len. Der Krea­ti­vi­tät sind auch hier kei­ne Gren­zen gesetzt.

Ori­gi­na­le Toner und Tin­te einsetzen

Oft­mals haben wir auch schon dar­über berich­tet, dass wir den Ein­satz von Ori­gi­na­ler Toner und Tin­te emp­feh­len. Doch dies­mal geht es nicht um die feh­len­de Zuver­läs­sig­keit oder man­geln­de Qua­li­tät bei alter­na­ti­ven Pro­duk­ten. Dies­mal geht um die Mikro­chips, die mitt­ler­wei­le in den Ver­brauchs­ar­ti­keln ver­baut sind. Durch mani­pu­lier­te Mikro­chips erhal­ten Hacker ganz ein­fach Zugang zu jedem Bereich des Unternehmens.

Alte Dru­cker und Kopie­rer durch neue Gerä­te ersetzen

Auch wenn so manch lieb gewon­ne­ner Dru­cker oder Kopie­rer den Anwen­der erfreut. Alte Dru­cker oder Kopie­rer wer­den nach einer gewis­sen Zeit nicht mehr tech­nisch durch Updates unter­stützt und sind somit eine Gefahr für das Unternehmen.

Tau­schen Sie das Gerät durch ein neu­es aktu­el­le­res Gerät aus und machen Sie das Unter­neh­men sofort siche­rer. Ganz neben­bei haben neue Gerä­te bes­se­re Ener­gie­wer­te und sind nicht so teu­er im Unter­halt. Das schont nicht nur den Geld­beu­tel, son­dern Sie tra­gen noch aktiv zum Umwelt­schutz bei. Auch die ver­bau­ten Sicher­heits­ele­men­te in den heu­ti­gen Dru­ckern bie­ten einen grö­ße­ren Schutz vor Hacker­an­grif­fen. So hat zum Bei­spiel der Her­stel­ler HP das BIOS so kon­zi­piert, dass es nicht mehr ver­än­dert bzw. mani­pu­liert wer­den kann. (Sure Start) Wei­te­re Sicher­heits­maß­nah­men, wie eine White­lis­ting oder Run­ti­me Intru­si­on Detec­tion (Per­ma­nen­te Über­wa­chung) wird die Sicher­heit in Ihrem Unter­neh­men erhö­hen. Somit gehö­ren Dru­cker und Kopie­rer von HP aktu­ell zu den sichers­ten Gerä­ten der Welt.

Wenn Sie Fra­gen hin­sicht­lich zu Sicher­heits­lü­cken bei Dru­ckern oder Kopie­rern haben, kön­nen Sie sich ger­ne bei uns mel­den. Wir bie­ten Dru­cker und Kopie­rer zum Kau­fen, Mie­ten oder Lea­sen an und bera­ten Sie ger­ne zum The­ma Sicher­heits­lü­cken. Nut­zen Sie dazu unser Kon­takt­for­mu­lar auf unse­rer Home­page oder rufen Sie ein­fach an. Wir freu­en uns auf Ihr Feedback.

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