Moderne Drucker und Kopierer, insbesondere Multifunktionsgeräte (MFPs), sind längst mehr als einfache Bürogeräte. Sie verfügen über eigene Betriebssysteme und integrierte Festplatten oder SSDs, auf denen Druck-, Scan- und Kopieraufträge gespeichert werden. Während viele Anwender denken, dass Dokumente nach dem Drucken „verschwinden“, bleiben sie häufig auf den Geräten – temporär oder sogar dauerhaft. Dieses Speichern kann zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko werden, besonders wenn die Geräte vernetzt sind, veraltete Firmware verwenden oder ausgemustert werden. Alte Festplatten können vertrauliche Informationen preisgeben, wenn sie nicht sicher gelöscht werden. Gleichzeitig können unsichere Netzwerkschnittstellen oder fehlende Verschlüsselung Angreifern den Zugriff auf Unternehmensdaten erleichtern. Gleichzeitig können ungesicherte Daten auf den Geräten zu Verstößen gegen die DSGVO führen.
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1. Warum Drucker und Kopierer ein Sicherheitsrisiko darstellen
Viele Anwender denken bei Sicherheitslücken zuerst an Computer oder Smartphones, jedoch selten an Drucker oder Kopierer. Der Grund dafür ist, dass diese Drucksysteme lange Zeit als reine Ausgabegeräte betrachtet wurden. Moderne MFPs funktionieren jedoch eher wie kleine Computer: Sie besitzen eigene Betriebssysteme, Netzwerkzugänge, Speicherplätze und häufig integrierte Festplatten.
2. Welche Rolle spielt der Gerätespeicher?
Sobald ein Dokument gedruckt, gescannt oder kopiert wird, wird es – oft ohne dass Nutzer es wissen – zunächst digital im Gerät gespeichert. Diese Daten können auch nach Abschluss des Vorgangs im Gerätespeicher zurückbleiben. Selbst wenn sie als gelöscht angezeigt werden, lassen sich viele Informationen technisch wiederherstellen. Dies betrifft häufig vertrauliche Inhalte wie Rechnungen, Verträge, medizinische Informationen, Steuererklärungen oder Personalunterlagen – allesamt potenziell sensible oder personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO.
Hinzu kommt, dass viele Geräte permanent mit dem Firmennetzwerk verbunden sind. Veraltete Firmware, standardmäßige Passwörter oder offene Ports ermöglichen es Angreifern, Schadsoftware einzuschleusen, Druckaufträge abzufangen oder sogar tiefere Zugriffe auf das Firmennetzwerk zu erlangen. Besonders problematisch: Viele Druckaufträge werden immer noch unverschlüsselt übertragen – und können dadurch abgefangen werden.
3. Welche Rolle spielt die Festplatte?
Auch die Entsorgung oder der Weiterverkauf älterer Drucker stellt ein erhebliches oft unterschätztes Risiko dar. Wird die Festplatte nicht professionell gelöscht oder ausgebaut, können frühere Druckaufträge und sensible Daten problemlos wiederhergestellt werden. Genau das führt immer wieder zu verdeckten Datenlecks, die oft erst spät oder gar nicht entdeckt werden.
Kurz gesagt: Drucker und Kopierer sind keine einfachen Bürogeräte, sondern vollwertige IT-Systeme mit sicherheitsrelevanten Schwachstellen. Deshalb müssen sie genauso ernst genommen, gepflegt und geschützt werden wie Computer oder Server.
4. Sicherheitsrisiken in Druckern und Kopierern
Moderne Drucker, Kopierer und MFPs sind vollwertige Netzwerkgeräte und damit häufig unterschätzte Sicherheitsrisiken. Viele Geräte speichern Dokumente auf internen Festplatten oder SSDs und übertragen Daten unverschlüsselt. Veraltete Firmware, Standardpasswörter oder falsch konfigurierte Netzwerke können Angreifern direkten Zugriff auf sensible Informationen ermöglichen. Besonders im Hinblick auf die DSGVO ist dies kritisch, da personenbezogene Daten auf Druckern und MFPs sicher verarbeitet werden müssen. Unsere Erfahrung zeigt, dass ungesicherte Druckumgebungen oft als Einfallstor dienen. Eine gezielte IT-Security-Strategie für Drucker und Kopierer, inklusive Firmware-Updates, Authentifizierungslösung, sicherer Datenlöschung, und Netzwerkabsicherung, schützt sowohl interne Daten als auch personenbezogene Daten zuverlässig.
5. Wie Unternehmen ihre Drucker absichern können
Unternehmen und Organisationen sollten Drucker und MFPs wie vollwertige IT-Komponenten behandeln. Regelmäßige Firmware-Updates, verschlüsselte Datenübertragungen und sichere Passwörter sind Grundvoraussetzungen. Zusätzlich sollten Löschroutinen eingerichtet und Festplatten der Geräte bei Leasing-Ende professionell gelöscht oder ausgetauscht werden. Die Trennung von Druckern in eigene Netzwerksegmente sowie die Protokollierung von Zugriffen erhöhen die IT-Sicherheit erheblich. All diese Maßnahmen helfen nicht nur, Angriffe zu verhindern, sondern gewährleisten auch die Einhaltung der DSGVO. Der Austausch vorhandener älterer Modelle gegen Drucker, Kopierer oder MFPS der neuen Generation sorgt gleichfalls für höhere Sicherheit in Ihrem Unternehmen.
1. Speichern Drucker wirklich meine Dokumente?
Ja, viele Drucker und Kopierer speichern Druck-, Scan- und Kopieraufträge auf internen Festplatten oder im Gerätespeicher. Diese Daten können unter Umständen wiederhergestellt werden, wenn sie nicht sicher gelöscht wurden.
2. Sind die auf Druckern gespeicherten Daten DSGVO-relevant?
Ja, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden, gelten die Anforderungen der DSGVO. Deshalb müssen auch Druckerfestplatten entsprechend geschützt und verwaltet werden.
3. Können Hacker über Drucker in das Netzwerk eindringen?
Ja, schlecht konfigurierte oder veraltete Geräte können Angreifern als Zugangspunkt ins Firmennetzwerk dienen. Offene Ports oder Standardpasswörter erhöhen dieses Risiko.
4. Wie lösche ich eine Druckerfestplatte wirklich sicher?
Am zuverlässigsten ist ein mehrstufiges Überschreiben oder ein integrierter „Secure Erase“-Vorgang. Bei besonders sensiblen Daten sollte die Festplatte ausgebaut oder ausgetauscht werden.
5. Reicht ein Werksreset aus, um alle Daten zu entfernen?
Nein, ein Zurücksetzen löscht meist nur die Einstellungen, nicht die gespeicherten Dokumentendaten. Diese können trotz Reset oft wiederhergestellt werden.
6. Woran erkenne ich unsichere Geräteeinstellungen?
Standardpasswörter wie „admin“ oder fehlende Verschlüsselung sind klare Hinweise auf unsichere Konfigurationen. Auch lange nicht aktualisierte Firmware kann ein ernsthaftes Risiko darstellen.
7. Werden Druck- und Scanaufträge immer verschlüsselt übertragen?
Nein, viele Geräte und Netzwerke übertragen Daten weiterhin unverschlüsselt. Dadurch können Druckdaten relativ leicht abgefangen oder mitgelesen werden.
8. Was muss ich bei Leasing-Ende oder Reparatur beachten?
Vor Rückgabe oder Serviceeinsatz sollte die Festplatte professionell gelöscht oder vollständig ausgetauscht werden. Andernfalls können sensible Informationen ungewollt weitergegeben werden.
9. Welche Updates sind für Drucker besonders wichtig?
Vor allem Sicherheitsupdates sowie Firmware-Patches sollten regelmäßig installiert werden. Sie schließen bekannte Schwachstellen und schützen das Gerät vor Angriffen.
10. Brauche ich interne Richtlinien zur sicheren Druckernutzung?
Ja, klare Vorgaben erhöhen Sicherheit und unterstützen die DSGVO-Compliance. Dazu gehören Zugriffsrechte, Löschroutinen und der Umgang mit sensiblen Druckaufträgen.
Fazit
Moderne Drucker, Kopierer und MFPs sind leistungsfähige IT-Geräte, die sensible Daten verarbeiten und speichern. Ohne die richtigen Sicherheitsmechanismen entstehen unnötige Risiken – von Datenverlust über Cyberangriffe bis hin zu DSGVO-Verstößen. Mit aktuellen IT – Sicherheitsmaßnahmen, regelmäßigen Updates und professioneller Verwaltung lassen sich diese Risiken aber zuverlässig reduzieren. Unternehmen sollten daher nicht nur Computer, sondern auch Drucker und MFPs in ihre IT-Sicherheitsstrategie integrieren.


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